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Behandlung von Dekubitalulzera im Sakralbereich

Fallbeipiel 1:
Fotodokumentation Haus St. Martin, Aldrans (Österreich)

 

 

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Abb. 1: Aufnahme vom 13. Jänner 2005

Abb. 2: Aufnahme vom 21. Jänner 2005

Abb. 3: Aufnahme vom 9. Juni 2005

Fallbeispiel 2:
72 Jahre, männlich, paraplegisch, mit ausgedehntem, vernachlässigtem Sakraldekubitus.

 

 

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Abb. 1: Zustand vor Behandlung mit LIGASANO® weiß.

Abb. 2: Behandlung mit mehreren Lagen LIGASANO® weiß

Abb. 3: Zustand nach 4 Wochen Behandlung mit LIGASANO®: Gut die Hälfte des riesigen Sakralulkus ist bereits gereinigt und granuliert.

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Abb. 4: Zum Vergleich ersetzten wir LIGASANO® weiß durch den PUR Schaum Allevyn, stellten jedoch nach zwei Verbandwechseln wieder auf LIGASANO® weiß um, da Allevyn mindestens dreimal wöchentlich gewechselt werden musste und weil darüberhinaus das mechanische Debridement nicht so effektiv war wie mit LIGASANO® weiß.

Abb. 5: Zwei Wochen nach erneuter Behandlung mit LIGASANO® weiß war der größte Teil der Nekrosen abgetragen und der Wundgrund füllte sich mit Granulationsgewebe. Der Patient ist noch in Behandlung, evtl. muss die Wunde chirurgisch geschlossen werden.

 

Fallbeispiel 3:
GZD - Donauspital, Stat. 72 (pfl. Dir. Veronika Floigl, St. Ltg. DGKS Christine Liebhart-Weissenböck, Fotografische Wunddokumentation: DGKS Eva Zehetner
Zeitraum von Therapiebeginn bis Abheilung: 31.01.2004 - 17.04.2004

 

Daten und Anamnese

 

Männlich, 87 Jahre. Mobilisationsstand: Herr H. bewegt sich selbständig mit dem Rollstuhl und geht im Zimmer mit Krücken ca. 5-6 Meter.
Lokalisation des Hautdefekts: Fersen beidseits
Herr H. ist orientiert, es fehlte ihm jedoch zu Therapiebeginn die nötige Compliance zur Mitarbeit. Verbände wurden zum Teil nicht akzeptiert und v.a. nachts abmontiert. Erst bei (für ihn) spürbarem Heilungsverlauf wurde die Therapie akzeptiert und auch eingefordert.
Wundheilungsbehindernde Faktoren der Anamnese sind vor allem: Diabetes mellitus Typ II, arterielle Durchblutungsstörungen - PAVK, Adipoisitas.

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Therapiebeginn am 31.01.2004 mit chirurgischer Abtragung der geöffneten Blasen (Decubitus Stadium II) im Durchmesser von beidseits ca. 4x4 cm.

Danach täglich VW für ca. eine Woche durch vermehrte Sezernierung der Wundflächen und Reinigung mit NaCl. Danach VW je nach Bedarf und beginnende Granulationsphase.

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Die Wundränder waren in jedem Stadium der Wundheilung ohne entzündliche Veränderung und wurden durch Verdickung und Verhornung nach vorangegangenem Fußbad mit ätherischen Ölen manuell und ohne Schmerzen für Herrn H. abgetragen.

Herr H. hatte in jeder Phase eine sehr trockene Haut, teilweise schuppig, die mit Feuchtigkeitscreme versorgt wurde.
In keiner Phase der Wundheilung wurden anti-biotische Salben oder Hautdesinfektionsmittel (wie Octenisept oder Betaisodoina-Lösung) benötigt.

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